Die Lonetalhöhlen

Unesco-Welterbestätten

Weltkulturerbestätten direkt in der Nähe? Das können wir bieten! Nur wenige Autominuten von unserem Lobinger Hotel Weisses Ross entfernt können Sie drei der sechs berühmten Eiszeithöhlen in der Region besuchen, die gleichzeitig Träger des UNESCO-Weltkulturerbes sind. Nur die besten unter den herausragenden Zeugnissen der Menschheits- und Naturgeschichte dürfen diesen Titel tragen. Denn die Höhlen sind Fundstätten zahlreicher prähistorischer Relikte, die zu den ältesten der Menschheitsgeschichte zählen. Die Höhlentour durchs Lonetal ist der ideale Entdeckersausflug für die ganze Familie.

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Die Vogelherdhöhle

Rund um die Vogelherdhöhle fanden Archäologen bei Ausgrabungen menschliche Hinterlassenschaften aus der Eiszeit. Zu den archäologischen Fundstücken gehören unter anderem elf Figuren in Form von bereits ausgestorbenen Tieren, geschnitzt aus Mammut-Elfenbein. Das macht die Höhle zu einem bedeutenden Fundort der prähistorischen Geschichte, denn die Figuren werden auf ca. 40.000 Jahre geschätzt. Deshalb gehören sie heutzutage zu den ältesten Kunstobjekten der Menschheitsgeschichte und geben einen genauen Einblick in die prähistorische Kultur der Eiszeit-Menschen.
Die Vogelherdhöhle befindet sich mitten im Archäopark Vogelherd. Hier können Sie zwei der elf ausgegrabenen Kunstobjekte betrachten und neben der Ausstellung prähistorischer Objekte stellt der Park verschiedene Rundgänge bereit, die Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit nehmen. Entdecken Sie die Höhle und Relikte innerhalb von betreuten Programmen, geführten Begehungen oder bei auf die eigene Faust gestarteten Entdeckungstouren. Der Park hat für Familien noch einiges mehr zu bieten. Öffentliche Grillplätze oder Themenplätze mit Aktiverlebnissen wie Speerwerfen oder Waffenherstellung sind einen Besuch wert.

Die Bocksteinhöhle

Einst als Unterschlupf und Lager genutzt, zählt die Bocksteinhöhle zu den ältesten Siedlungsstätten des Neandertalers im südlichen Deutschland. Ausgrabungen brachten Steinwerkzeugreste hervor, die auf ein Alter von 50.000-70.000 Jahren vermutet werden.
Auf dem Hügel, unter dem sich die Höhle befindet, ist ein Aussichtspunkt auf dem sich ein Picknick mit der Familie nahezu anbietet (Müll mitnehmen nicht vergessen!). In der Höhle können Kinder das Innere erforschen und haben die Möglichkeit zu klettern. Die Höhle befindet sich zwischen Öllingen und Bissingen. Wenn man von Öllingen her kommt, findet man auf der rechten Seite ein eher Schild mit der Aufschrift "Bocksteinhöhle 200m".

Die Hohlensteinhöhle

Der Hohlenstein selbst ist eine etwa 20 Meter tiefe, aus zwei Räumen bestehende Höhle. Archäologische Ausgrabungen rund um die Hohlensteinhöhlen brachten neben zahlreichen Überresten des prähistorischen Höhlenbärs und Werkzeugen auch einen Oberschenkelknochen eines Neandertalers hervor. Daneben wurde auch eine Skulptur aus Mammut-Elfenbein entdeckt. Der sogenannte Löwenmensch zeigt den Kopf eines Menschen auf dem Körper eines Löwen und es wird vermutet, die Figur sei ca. 40.000 Jahre alt. Sie gehört zu den ältesten Kunstwerken der Menschheitsgeschichte. Die Hohlensteinhöhle bei Asselfingen ist nur zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar – also der ideale Familienausflug bei schönem Wetter. Reisen Sie mit dem Auto an, können Sie am Wanderparkplatz bei der Vogelherdhöhle (zwischen Oberstotzingen und Bissingen) parken oder am Parkplatz zwischen Öllingen und Bissingen direkt im Lonetal. Fußweg von dort: etwa eine halbe Stunde.

Die Höhlen des Lonetals auf einen Blick

Noch mehr Informationen zu den Höhlen finden Sie hier.